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Michael Vukovits
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Erst denken, dann klicken

09.02.2010, 7:08 - Facebook, Twitter und Co. sind beliebte Werkzeuge zur Selbstverwirklichung. Manchmal wird´s aber auch zur Selbstgefährdung

Na klar sind wir fast alle immer irgendwo online. Egal in welchem Alter, es ist halt schon spannend sich in Foren einzutragen und dann auf die Reaktionen zu warten. Nun warnen aber einige Experten davor, zuviele persönliche Daten im Internet abzuliefern.

Fotos, Aussagen über Freunde, Berufskollegen aber auch die persönlichen Daten sind, einmal eingetragen, über Jahre hinweg abrufbar.

Das Internet vergisst nie und niemanden. Manchmal kann eine launige Bemerkung oder ein unüberlegter Eintrag später zu Problemen führen, etwa bei der Berufswahl oder Jobsuche.

Weil, so die Experten, z.B. die Personalchefs der Unternehmen immer mehr in genau diesen Foren mehr Informationen über den Jobwerber suchen.

Viele hätten nicht alles gerne für "ewig" im I-Net stehen, was sie je in ihrem Leben geschrieben oder über sich erzählt haben. Ich auch nicht.

Zu spät, ist so. Damit muß man halt dann leben.

Früher hieß es "zuerst denken, dann reden" jetzt  "erst denken, dann klicken". Also beim nächsten Klick daran denken: das Internet vergisst nie. Leider.


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Heinrich Humer Heinrich Humer schrieb am
09.02.2010, 18:17

Nichts im Netz zu finden ist auch nicht gut

Es kann aber durchaus auch als positiv gesehen werden, wenn man für bestimmte Themen interessiert und in verschiedenen Vereinen und Gruppen engagiert ist.
Soziales Engagement wird üblicherweise positiv gesehen. Wenn dies durch eine Internetrecherche gestützt wird, ist es sicher kein Fehler und hilf eher.

Ein zwingendes Ablaufdatum von Informationen im Netz würde ich aber auch als sehr gut finden, um entstandenen Mist auch wieder loswerden zu können.

Barbara Hauser Barbara Hauser schrieb am
09.02.2010, 13:55

Selbst - vs.Fremdgefährdung

Ich denke ein einfaches Rezekt könnte es nach wie vor sein, dass man das, was man jemanden nicht auch im Gegenüber persönlich erzählen würde, auch nicht irgendwo im www posten sollte.

Oder sich ganz einfach daran zu halten, was man selbst nicht so gerne möchte, auch niemanden anderen zumuten sollte.

Wie es mit der Selbstdarstellung aussieht, ist wiederum ein anderes Kapitel, mancher brauchts und gefährdet damit - hoffentlich - nur sich selbst.

herzliche Grüße
Barbara Hauser

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Michael Vukovits Michael Vukovits schrieb am
10.02.2010, 6:21

Punktgenau

liebe Barbara,
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Wer sich hinter einem Nicname verbergen muß, um seine Meinung oder Kritik kundzutun, hat meist ein Problem in Umgang mit anderen, kann sich aus gesellschaftlichen Gründen nicht outen oder er provoziert nur. Diese "Selbstbefriedigung" ist halt spannend. Davon leben viel Foren.

Gebe auch Herrn Humer recht, Informationsbeschaffung oder soziale Aktivitäten bekanntmachen ist im WWW natürlich wichtig, weil ja auch gratis.

Es ging ja nicht darum, seine Meinung (ob mit oder ohne Nicname) nicht zu veröffentlichen. Sondern um den sorgsamen Umgang mit persönlichen Daten und Kommentaren.

Aber wenn ich heute lese, dass die Jugendlichen eh schon den Spaß am Bloggen verlieren, scheint die große Welle schon abzunehmen.

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